Kleiner Rückblick

Holaaa!

Wooow wie schnell die Zeit vergeht, jetzt ist schon Weihnachten und Neujahr rum und wir haben schon den zweiten Monat im Neujahr. Ich hoffe ihr hattet eine besinnliche Zeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und ja es ist wahr, während ihr den restlichen Winter habt und vielleicht schon sehnsüchtig auf den Frühling wartet, bin ich gerade mitten im Sommer. Da fällt mir gerade auf das ich zwar an Weihnachten geblogt habe, aber bis dahin noch selber gar nicht wusste wie es werden wird. Bevor ich also über den Sommer erzähle, kurze Zusammenfassung über das einmalige Weihnachtsfest:

Angefangen hat der Tag sehr komisch um ehrlich zu sein. Da ist zwar Aufregung zu spüren, aber mehr eine Art von „Was wird mich wohl erwarten?“ als das du schon so ungefähr weißt was für Geschenke und Essen dich erwarten werden. Bis zum Nachmittag, wo ich dann meine kleine Weihnachtserleuchtung hatte verlief der Tag wie immer, nur das meine Gastmutter schon fleissig am Essen vorbereiten war.

Ich wusste zwar schon die ganze Zeit, dass für mich Weihnachten bedeutet Jesus Geburt zu feiern aber trotz alledem habe ich mich viel zu sehr darauf konzentriert was mich wohl erwarten wird. Wie es meiner Familie und meinen Freunden in Deutschland wohl gerade geht, ob ich vielleicht am Ende des Tages enttäuscht sein werde, warum ich nicht glücklich war, wenn es doch etwas zu feiern gibt? So viele Gedanken und dabei überhaupt nicht bemerkt, dass ich keinen einzigen an das Geschenk was mir schon die ganze Zeit gegeben wurde verschwendet habe. Ein Geschenk was man nicht kaufen kann, ein Geschenk was das größte & beste neben allen ist, ein Geschenk woran man jeden Tag denken sollte, ein Geschenk was jedem einzelnen in der Welt geschenkt wurde, ein Geschenk was man mit einfachen Worten niemals beschreiben kann, das Geschenk Gottes. Jesus. Es hat keinen Wert ob der Tag perfekt ist, er sollte ehrlich sein. Ehrlich dem gegenüber gefeiert werden der diesem Tag gebührt. Aber seine Bedürfnisse und Erwartungen in diesen Tag zu stecken kann niemals das Weihnachten werden was du dir „erwünscht“ hast. Und wenn wir ehrlich sind ist es doch immer anders als wir uns vorstellten bzw. erwünschten. Es gibt jemanden der nicht nur an Weihnachten weiß, was deine tiefsten Bedürfnisse und Sehnsüchte sind. Jemanden der sich immer und überall für dich interessiert und mit offenen Armen nur darauf wartet bis du sein Geschenk für dich erkennst. Und dieser jemand wurde am 24.12. vor über 2000 Jahren geboren. Was bedeutet Weihnachten für dich? 

Als der Abend dann los ging und irgenwann auch alle da waren (Argentinier und pünktlich sein harmoniert noch nicht so ganz) wurden dann die ersten Teller auf einem Tisch, wie ein Buffet platziert. Ich wollte gerade das erste Foto machen, da wurde mir zugerufen:“Warte Léonie, das ist noch nicht alles!“ Also wie ihr vielleicht wisst, legen die Argentinier ziemlich viel Wert was das Essen angeht. Gegessen wird zu jeder Mahlzeit zusammen, außer vielleicht beim Frühstück (was komisch ist weil Frühstück manchmal die einzige Mahlzeit ist wo wir alle zusammen am Tisch sitzen können) da hier am späten Abend sehr sättigend und viel gegessen wird. Wie ich bestimmt schon mal erwähnt habe. Naja, jedenfalls saßen wir dann alle mit hungrigen Mägen und voller Vorfreude am Tisch. Normalerweise haben die Erwachsenen immer Vortritt, aber diesmal durften die „Kinder“ zuerst. Meine Cousine Cami (23 Jahre alt) sagte:“Das ist das schöne an Weihnachten, wir dürfen diesmal zuerst und haben daher alles zur Auswahl!“ In spanisch hört sich das viel besser an.

Meine zwei kleinen Cousins (Fran 5, Lean 3 Jahre alt) warteten schon sehnsüchtig auf Mitternacht. Alle 5 Minuten am Essenstsich fragte Fran:“Und wie viel Uhr haben wir jetzt? Wie viele Minuten fehlen noch? Sind jetzt alle fertig mit essen? Was wenn wir uns verspäten?“ Und diesmal wartete nicht nur er sehnsüchtig auf Mitternacht, sondern auch ich konnte es kaum abwarten. Meine Gastfamilie verriet mir nicht allzu viel vorher, aber ich wusste aufjedenfall schon das wir um 12 Uhr raus gehen werden. Und da waren wir dann – mit vollen Bäuchen vom guten Weihnachtsessen (war super lecker & viel!) – draußen in der Kälte, der Mond und die Sterne das einzige was an Licht zu sehen war und tatsächlich waren wir auf der Suche nach Papa Noel (Weihnachtsmann). Nach ein paar Minuten Suche hörten wir dann plötzlich das Läuten einer Glocke. Keine Sekunde später rannten Fran & Lean sofort zurück zum Haus der Oma, da warteten die anderen auch schon auf unsere Rückkehr und der Vater der beiden erzählte auch sofort wo er Papa Noel das letzte mal gesehen hat. Aber wir waren leider zu spät dran, aber dafür hinterließ er jede Menge Geschenke unter dem großen Kamin im Wohnzimmer. Das einer nach dem anderen sein Geschenke aufmacht war da aber keine Tradition. Alle Geschenke wurden für die betroffende Person verteilt und in einem großen Chaos von Papiergeschenk machte jeder sein persönliches Geschenk auf. Ich bin es ja anders gewohnt, vor allem weil ich mich gerne bei den betroffenden Personen für deren Geschenk bedanke. Aber es durfte natürlich nicht gesagt werden von wem welches ist, weil ja alle Geschenke von Papa Noel waren. Danach gab es sozusagen Nachtisch – sogar Stollen von der Gastoma, aber der war nicht mal halb so gut wie der von Opa aber psscht nicht verraten.

An sich hatte ich ein unglaublich tolles und mal anderes Weihnachtsfest und ich bin wirklich dankbar dieses Fest miterlebt zu haben. Ein neuen Einblick von solchen Festen zu bekommen ist wirklich einmalig und unglaublich interessant. Ich weiß, Weihnachten ist schon unglaublich lange her, aber in den letzten Wochen habe ich nicht blogen können weil wir für längere Zeit verreist sind aber dazu in den nächsten Tagen mehr…

Bis ganz Bald!

 

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